Die Geschichte von SPEA
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1976
Die zündende Idee
Die Idee des jungen Gründers Luciano Bonaria (ehemaliger Testingenieur bei General Electric) bestand darin, Standardmaschinen für das Testen von Elektronik zu entwickeln und diese den Herstellern von elektronischen Baugruppen und Geräten anzubieten.
Es war eine gewinnbringende Idee und der erste Schritt einer Erfolgsgeschichte, die von Exzellenz, zahlreichen Erfolgen und einem ununterbrochenen Wachstum geprägt ist.
1980
Die internationale Expansion
Der Erfolg der ersten SPEA-Produkte führte dazu, dass das Unternehmen wuchs und ins Ausland expandierte. Den Anfang machte dabei der „Wirtschaftsmotor Europas“: Deutschland.
In diesen Jahren wurden mehrere Meilensteine des SPEA-Portfolios gelegt: der Digitest, der erste digitale automatische In-Circuit-Tester (ICT), und der Unitest 500, das erste Modell mit multifunktionaler Architektur, das den Grundstein für alle zukünftigen Projekte legte.


90er Jahre
Neue Entwicklungsszenarien
SPEA ist nun eine feste Größe in der Welt des Testens und hat sich zum viertgrößten Unternehmen weltweit im Bereich des Testens elektronischer Baugruppen (Board Test) entwickelt.
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet auf Hochtouren, und es entstehen Produkte, die zum „State of the Art“ des elektronischen Testens werden sollen, wie der 4040, der erste Flying-Probe-Tester aus dem Hause SPEA.
Die innovativen Geräte des Turiner Unternehmens kommen erstmals beim Testen von Halbleitern zum Einsatz und eröffnen damit neue, bedeutende Entwicklungsszenarien.
2000-2009
Kontinuierliches Wachstum
Das neue Jahrtausend bringt viele Veränderungen für die Welt der Elektronik mit sich, doch SPEA lässt sich nicht unvorbereitet treffen.
Die ständige Suche nach immer innovativeren Testlösungen führt zu einem ununterbrochenen Wachstum des Unternehmens, das die Phasen der Weltwirtschaftskrise brillant überwindet und renommierte Kunden unter den Elektronikherstellern auf der ganzen Welt gewinnt.
Einige der Produkte, die heute das Aushängeschild von SPEA sind, wurden in diesen Jahren entwickelt: wie die erste Testzelle für MEMS-Beschleunigungssensoren oder die neue Plattform für den multifunktionalen In-Circuit-Test, das System 3030.


2010-2019
Führend im Testbereich
SPEA zählt nun zu den unbestrittenen Weltmarktführern im Testbereich, sowohl im Sektor der Halbleiter als auch der elektronischen Baugruppen. Die in den vorangegangenen Jahren getätigten Investitionen führten dazu, dass SPEA den neuen Markt für Testsysteme für inertiale Mikrosensoren dominiert.
Die Familie der MEMS-Tester wurde um neue Input-/Output-Einheiten und Stimuli für eine Vielzahl von Bauteilen erweitert (Feuchtigkeit, Druck, UV, Näherung, Magnetsensoren und Mikrofone). Darüber hinaus brachte SPEA den 4080 auf den Markt, einen 8-Achsen-Flying-Probe-Tester, der entwickelt wurde, um maximale Testgeschwindigkeit mit höchster Kontaktpräzision zu vereinen.
Heute
Neue Technologien
Eine zunehmend digitalisierte, automatisierte und vernetzte Welt: Das ist das Szenario, das die Welt der Elektronik im neuen Jahrzehnt bestimmt und auch den Rahmen für die Wachstumsprojekte von SPEA bildet.
Das Unternehmen ist Vorreiter bei der Entwicklung von Testtechnologien, die die korrekte Funktion aller elektronischen Komponenten im Herzen autonomer Fahrzeuge gewährleisten, sowie der Sensoren für Smart Objects und das Internet der Dinge (IoT). Ebenso im Fokus steht die Elektronik, die die Welt umweltfreundlicher macht – eng verknüpft mit erneuerbaren Energiequellen und effizienter Energienutzung (Leistungselektronik, Batterien, Energiemanagement).
SPEA bekräftigt zudem sein Engagement im Bereich der Industrieautomation, indem es die Funktionen der automatischen Handhabung (Handling) – die bereits bei Testern und Handlern für integrierte Schaltkreise etabliert sind – auf Testsysteme für elektronische Baugruppen und Module ausweitet. So sind die SPEA-Systeme nun in der Lage, völlig autonom zu arbeiten, selbst in vollautomatisierten Fabriken („Lights-out Manufacturing“).
Schließlich hat die hohe Integration von Funktionen in Modulen, die traditionell nur elektronische Komponenten beherbergten (wie Touch-Displays, Tasten, LEDs, Lautsprecher usw.), zur Entwicklung einer neuen Familie von optomechatronischen Testern geführt. Diese ermöglichen es, alle elektronischen, optischen und mechanischen Tests in einem einzigen System durchzuführen.
